Wenn Tierhalter in unvorhergesehene Notfallsituationen geraten, gehen ihre Haustiere oft vergessen. Sie sind alleine zu Hause und werden erst entdeckt, wenn Mitarbeitende der Spitex, Sanität oder Polizei den Vorfall melden. Um solche ungewollten Vernachlässigungen der Haustiere zu vermeiden, hat der Tierschutz beider Basel (TbB) eine Notfallkarte lanciert, wie er in einer Mitteilung von gestern schreibt. Damit soll der in solch einem Fall langwierige behördliche Prozess umgangen werden, mit dem sich der Tierschutz jeweils konfrontiert sieht. «Mit der ‹TbB-Notfallkarte für Haustiere› möchten wir Tierhaltenden ermöglichen, ihr Haustier genauso für Eventualitäten abzusichern wie sich selber», so der TbB.

Neben einer garantierten Unterbringung und Pflege des Haustieres bei einem Notfall und der Sicherstellung der tierärztlichen Versorgung bei einer Verletzung des Tieres wird in einem Todesfall des Besitzers auch dafür gesorgt, dass das Tier kostenlos und im Sinne des Tierhaltenden weiterplatziert wird. Inklusive Mitgliederschaft kostet die Karte im ersten Jahr 100 Franken, im zweiten
117 Franken. Für Nichtmitglieder beträgt die Gebühr 80 Franken jährlich. (cfe)