Die globalen Probleme sind für alle nicht zu übersehen: der Klimawandel, Rassismus, Armut. Sie sind schier grenzenlos. Ein erster Schritt, um diesen Problemen entgegenzuwirken, ist, sie lokal anzugehen.

Genau das hat sich «imp!act» zum Ziel gesetzt. Der dreieinhalbtägige Event findet vom Mittwoch, 12. November, bis Samstag, 15. November, erstmals in Basel statt. Organisiert wird er dabei von der Genfer Non-Profit Organisation euforia.

Die Organisation euforia, die bereits seit 2010 in Genf «imp!act» durchführt, will junge Leute anregen und motivieren, sich mit nachhaltiger Entwicklung, sozialer Ungleichheit oder anderen, ökologischen Problemen, auseinander zu setzen.

Denn entgegen der allgemeinen Meinung würden sich 70 Prozent der jungen Erwachsenen gerne für eine nachhaltigere Zukunft engagieren, wirklich umsetzen tun es aber nur zwölf Prozent. Fehlendes Know-how sei dabei das grösste Problem, und dem will die NGO entgegenwirken.

«imp!act» ist ein Anlass, der junge Erwachsene im Alter von 18 bis 30 ansprechen soll, ihnen Projektmanagementerfahrung vermitteln und sie für die globalen Herausforderungen sensibilisieren soll.

Die Teilnehmer werden in Basel von fünf jungen Frauen gecoacht, die vor Ort von führenden Kräften aus bekannten Schweizer Unternehmen unterstützt werden. Das Programm ist in vier Blöcke aufgeteilt.

Am ersten Tag werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in das Projekt eingeführt, erhalten Basis-Informationen und tauschen sich ein erstes Mal bei einem sogenannten «World Café» aus.

Der zweite Tag steht ganz im Zeichen des Brain-Stormings und dem Finden des für sich richtigen Themas, welches die persönlichen Stärken und Interessen vereint. Danach muss jeder Teilnehmer sein erstes Projekt vorstellen und sich ein Team zusammenstellen.

An Tag drei heisst es: Action! Die Gruppen unterziehen ihre Projektidee während fünf Stunden einem Realitätscheck. Sie werden somit ins kalte Wasser geworfen. Diese Massnahme soll den Lernprozess beschleunigen.

Am letzten Kurstag, dem Samstag, wird den Projekten in Zusammenarbeit mit den Experten der letzte Schliff verpasst. «Die Teilnehmenden sollen aus ihrer Komfortzone herausgelockt werden und so realisieren, zu was sie eigentlich alles fähig sind», so Nadine Küng, die für euforia arbeitet und 2011 selber an einem «imp!act»-Event teilnahm.

Auch wenn der Kurs eine Weiterbildung ist, sei er nicht wie eine Vorlesung, sondern viel mehr wie ein interaktives Zusammensein und ein Learning by Doing aufgebaut.

«Dass es am Ende des Kurses (am Samstagabend, Anm. d Red.) eine Party gibt, ist ein Zeichen dafür, dass das Ganze auch Spass machen soll», so Küng.

«imp!act» findet im Gundeldingerfeld statt, momentan sind für den Event in Basel noch Plätze frei. Anmelden kann man sich unter www.euforia.org/impact