Baden

So schön kann das Planschen am Rhein im Sommer sein

An der Basler Rheinpromenade hat es so viele Schwimmsäcke wie Leute – ohne die wasserdichten Taschen geht es nicht den Bach ab. Eine Reportage über den schönsten Ort von Basel während dem Sommer.

Sie sind der Verkaufsrenner schlechthin und in den Läden nur noch schwer zu finden. Grund: Wer zur Abkühlung in den Rhein springen will, kommt um einen Schwimmsack nicht herum. Mittlerweile wimmelt es am Rhein von solchen Badetaschen. Sie sind ein Hingucker und für die Schwimmer nicht mehr wegzudenken. Und: Den Farben und Formen der praktischen Taschen sind keine Grenzen gesetzt. Der absolute Renner ist immer noch der Fisch. Allerdings schwimmt er nicht nur mehr in Orange auf dem Rhein obenauf, sondern neuerdings auch in Grün, Rot, Gelb oder Blau. Letztere scheint derzeit der Liebling vieler Rheinschwimmer zu sein.

Assunta Gabriel und Aline Bieri sind vom Fisch begeistert: «Das leichte Material überzeugt.» Zudem sei der Sack mit 25 Franken kostengünstig. «Der Fisch ist halt nun mal der typische Basler Schwimmsack», sagt Gabriel. Anderer Meinung ist hingegen Mario Krieger. Er setzt auf einen blauen Sack, den er in einem Bergsport-Laden für 38 Franken gefunden hat. «Der Fisch ist schlecht, weil er Wasser durchlässt. Mein Schwimmsack hingegen hält dicht und man kann ihn sogar aufblasen.»

Cargo-Sack mit Mängeln

Auch oft anzutreffen ist das gelb-schwarze Pendant aus der Cargo Bar. Dieses jedoch sieht cooler aus als es ist. «Meine Sachen sind nass. Aber vielleicht hab ich ja auch viel zu viel mitgeschleppt», sagt Anna Kunz, die den Sack geschenkt bekommen hat. Ob sie diesen noch oft bachab mitnimmt, ist allerdings ungewiss, «Am Boden lösen sich langsam die Fäden.»

Aus der Reihe tanzt André Dietlin mit seinem roten Schwimmsack, den er vor Jahren in der Migros gefunden hat. «Badetuch, Hose und Schuhe haben drin Platz und er ist dicht. Mehr braucht es nicht.»

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