Landhof

So sieht das Siegerprojekt für die Umgestaltung des Landhofs aus

Das Siegerprojekt "Stranger than paradise" - so soll der Landhof in Zukunft aussehen.

Das Siegerprojekt "Stranger than paradise" - so soll der Landhof in Zukunft aussehen.

Die Umgestaltung des Basler Landhof-Areals ist einen Schritt weiter: «Stranger than paradise» des Landschaftsarchitekturbüros Rotzler Krebs Partner aus Winterthur in Kooperation mit Märkli Architekt aus Zürich hat den anonymen Projektwettbewerb gewonnen.

Der Jury-Entscheid fiel einstimmig, wie das baselstädtische Bau- und Verkehrsdepartement am Dienstag mitteilte. Das von Matthias Krebs und Stefan Rotzler in Zusammenarbeit mit Peter Märkli verfasste Projekt wolle den Landhof als wilden Stadtgarten erhalten und grosszügig Raum für Freizeitaktivitäten belassen.

Die Stehtribüne des früheren Fussballplatzes soll vollständig bewahrt werden. Das baufällige Tribünengebäude soll hingegen durch ein Zentrum für die Quartierbevölkerung ersetzt werden. In voller Grösse bestehen bliebe das Spielfeld, womit das Projekt laut der Mitteilung auch die Geschichte des FCB würdigt, dessen früherer Heimplatz der Landhof war.

Der Projektwettbewerb war im vergangenen Herbst ausgeschrieben worden. Eingereicht wurden 49 Projektvorschläge. Das Siegerprojekt soll nun nach den Empfehlungen des Preisgerichts - unter Federführung der Stadtgärtnerei und in Zusammenarbeit mit der Quartier-Begleitgruppe - zu einem Vorprojekt überarbeitet werden.

Die Grünerhaltung des Landhofs war vom Volk beschlossen worden, das am 7. März 2010 die Initiative "Für die Umzonung des Landhofs. Der Landhof bleibt grün" annahm. Regierung und Parlament hatten dagegen auf Teilen des Geländes Wohnbauten ermöglichen wollen. Nach dem Ja zur Initiative wies der Grosse Rat das Areal 2011 der Grünzone zu.

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