Stadtentwicklung

So soll das neue Kleinbasler Quartier werden: Ein riesiges Areal mit S-Bahn und Brücken für 20'000 Menschen

Wohnungen, Arbeitsfläche, Freiräume für mehr als 20‘000 Personen, eine S-Bahn-Haltestelle sowie Brücken nach Frankreich und Deutschland und das alles in einer Ecke der Stadt. Das will gut geplant und koordiniert sein.

Es geht um die Transformation des ehemaligen CIBA-Areals im Klybeck und der Hafenareale am Klybeckquai und Westquai. Dafür will die Basler Regierung mit einem Stadtteilrichtplan Strategien für die bevorstehende Umgestaltung im Norden der Stadt festlegen. Sie beantragt beim Grossen Rat 5,8 Millionen Franken dafür.

Auf den Hafen- und den ehemaligen Werkarealen der chemischen Industrie werden über 50 Hektar (das sind rund 70 Fussballfelder) für neue durchmischte Stadtteile frei, schreibt die Regierung in einer Medienmitteilung vom Mittwoch. Entstehen soll Wohn-, Arbeits- und Freiraum für über 20'000 Menschen.

Nicht nur Grundeigentümer-Firmen sollen mitreden: Auch die Quartierbevölkerung, Organisationen und sogar «alle interessierten Baslerinnen und Basler sollen ihr lokales Wissen einbringen können». Das stelle den Ausgleich zwischen den zahlreichen Interessen sicher, schreibt die Regierung. Dieser Austausch wird vom Stadtteilsekretariat Kleinbasel durchgeführt.

Im Detail sieht der Plan folgendes vor:

Karte Hafenstadt Klybeck

Karte Hafenstadt Klybeck

  • Der Klybeckquai eigne sich für alle möglichen Arten des Wohnens.
  • Der Westquai biete Raum für Kultur, Arbeit und Freizeit.
  • In den sozial und funktional durchmischten Quartieren gäbe es Raum für über 8000 Einwohnerinnen, Einwohner und Beschäftigte.
  • Neue Grünanlagen und verlängerte Quartierstrassen mit Anschluss ans Rheinufer erhalte das bestehende Klybeckquartier.

(bz/sda)

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