Abfeiern

So stimmt sich Basel auf den Cupfinal ein

Überall in der Stadt hängen Plakate, die Leute auf den Barfi locken sollen.

Überall in der Stadt hängen Plakate, die Leute auf den Barfi locken sollen.

Erstmals seit 2011 findet das Endspiel im Schweizer Cup wieder in Basel statt. Es wird kein Public Viewing geben, dafür sind spektakuläre Aktionen geplant.

Mitten in der Stadt wird eine 40 Quadratmeter grosse Leinwand aufgebaut – für all jene, die kein Ticket für den Cupfinal mehr ergattern konnten. Dafür wird gar extra ein bereits geplanter Anlass auf einen anderen Platz in der Stadt verschoben. Allerdings: Dieses Szenario spielt sich nicht etwa in Basel, sondern in Sitten ab.

In Basel hingegen wird auf ein Public Viewing verzichtet. Dies bestätigt der Kanton auf Anfrage. Wurde beim Geisterspiel vom vergangenen Jahr aus Zeit- und Sicherheitsgründen darauf verzichtet, habe es dieses Jahr schlichtweg keine Nachfrage gegeben, wie der FCB ausrichten lässt.

Fans planen eigene Anlässe

Auch wenn es kein Public Viewing gibt, wird der Barfi vor und bei einem Sieg auch nach dem Spiel im Fokus stehen. Mit rot-blauen Plakaten, die überall in der Stadt hängen, wird dazu aufgerufen, dass man sich «am Matchdaag ab de Nüüne uff em Barfi» trifft. Dort kann einerseits ein Mottoshirt bezogen werden, andererseits wollen sich die Fans hier auf das Spiel einstimmen und schon mal warmtrinken.

Zu einer zweiten Aktion wird auf Facebook aufgerufen. Die Unterhaltungswebsite «Sali Zämme» will mit der Veranstaltung unter dem Namen «Cupfinal 2015 (FC Basel – FC Sion) in Bern» die «Tradition aufrechterhalten und allen Umständen zum Trotz nach Bern pilgern.» Der Cupfinal gehöre schliesslich in die Bundeshauptstadt. Dort solle dann «vor dem Cupfinal Bern in Schutt und Asche gelegt werden», mit freundlicher Genehmigung von Reto Nause und Hans-Jürg Käser.

Käser, Vorsteher der Polizei- und Militärdirektion des Kantons Bern, will dazu keine Stellung beziehen. Der Berner Sicherheitsdirektor Nause lässt ausrichten, dass «die Stadt Kenntnis vom Aufruf hat». Weiter wolle die Stadt den Anlass aber nicht kommentieren.

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