FC Basel
"Solange Schär weiterhin zwei Hände hat, ist hier noch alles möglich"

Ein normaler Matchbericht ist Ihnen zu langweilig? Kein Problem! Wir erzählen Ihnen die Geschichten der St. Gallen-Partie mit all ihren Highlights, Emotionen und Besonderheiten in den besten Tweets, die während der Partie abgesetzt wurden.

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Shkelzen Gashi trifft mit freundlicher Mithilfe von St. Gallens Mario Mutsch.

Shkelzen Gashi trifft mit freundlicher Mithilfe von St. Gallens Mario Mutsch.

Keystone

Drei Parteien, kein Sieg, ein Punkt: Wer die bisherige Bilanz der Basler gegen St. Gallen in dieser Saison liest, muss schlucken. Selten gab es eine Mannschaft in den letzten Jahren, welche sich dem FCB derart hartnäckig in den Weg gestellt hat. Doch jedes Kind weiss: Im Cup gelten anderen Regeln - Hochspannung garantiert. Die Vorfreude war in beiden Lagern verständlicherweise gross:

Ein kleiner Einblick in die Stimmung im Stadion. Ein Wort: Grandios.

Auch beim FC Sion verfolgt man natürlich genau, wer den Finalgegner stellen wird.

Wenn ein Spiel vor sich hin plätschert, braucht es starke Individualisten. Und die hat der FCB: Breel Embolo tanzt vier Gegenspieler aus, legt auf Gashi zurück - und es steht 1:0.

Auffallend war neben dem starken Embolo vor allem die Leistung von Schiedsrichter Klossner, der sich im Tiefschlaf zu befinden schien und in vielen Szenen die falsche Entscheidung wählte. Zum Beispiel als er ein Foul an Elneny übersah, oder ein Handspiel von Schär im Basler Strafraum nicht ahndete.

Mario Mutsch hatte wohl Mitleid mit Klossner - und beschloss, sich leistungsmässig dem Unparteiischen anzuschliessen: Er schoss kurzerhand ein Eigentor nach einem Eckball. Danach flachte die Partie sichtbar ab.

Mit dem 3:0 von Gashi in der zweiten Halbzeit war das Spiel dann endgültig entschieden und man konnte sich endlich auf Nebensächlichkeiten konzentrieren.

Oder doch nicht? In der 87. Minute brachte Cavusevic mit seinem Tor zum 1:3 die Ostschweizer wieder ins Spiel zurück.

Die Basler liessen sich aber nichts mehr anbrennen und zogen souverän in den Cupfinal ein!