«Café Surprise» als Vorbild

Solidaritätsaktion bei «Vito» in Basel: ein Pizzastück für Armutsbetroffene

Bei «Vito» kann man ab sofort Armutsbetroffene unterstützen, wie hier in der Filiale Klybeckstrasse  (Archivbild).

Bei «Vito» kann man ab sofort Armutsbetroffene unterstützen, wie hier in der Filiale Klybeckstrasse (Archivbild).

Wer bei der hippen Basler Restaurantkette eine Pizza kauft, kann ab sofort für einen Fünfliber ein zusätzliches bezahlen. Die Idee entstand zusammen mit dem Verein Surprise.

Inmitten all der Corona-Hiobsbotschaften sorgt die hippe Basler Pizza-Kette Vito für einen Lichtblick in der Gastroszene. Gestern startete das Unternehmen, das aktuell drei Filialen zählt und mit dem Take-Away-Betrieb weiterhin geöffnet haben kann, die Initiative «Pizza Sospesa – ein Pizzastück Solidarität».

In Zusammenarbeit mit dem Verein Surprise wolle man sich solidarisch zeigen mit denjenigen Mitmenschen, die von der Krise besonders hart getroffen seien, teilte das Vito-Team gestern mit.

Die Idee stammt aus Neapel

Konkret bedeutet das: Wer bei «Vito» ein Stück Pizza kauft, kann für einen Fünfliber ein zusätzliches bezahlen, das später von einem Menschen in finanzieller Not kostenlos bezogen werden kann. «Wir gleichen dann den Restbetrag aus», sagt Anaï Becerra, Sprecherin von Vito Schweiz AG. Die Idee stamme ursprünglich aus Neapel, wo das «Sospeso» auf einen zusätzlich gekauften Kaffee angewendet würde. «Der Gedanke dahinter ist, dass Kaffee als kleine Freude im Alltag niemandem verwehrt bleiben sollte.»

Die Basler Solidaritätsaktion mit Pizza läuft noch bis Ende Februar 2021.

Verwandte Themen:

Meistgesehen

Artboard 1