Basel
Sozialdemokraten wollen gegen das neue Babyfenster vorgehen

Das neue Babyfenster beim Bethesda-Spital in Basel stösst auf Kritik: Baselbieter SP-Landrat Andreas Bammatter und Basler SP-Grossrätin Sibylle Benz erklären, dass das anonyme Babyfenster gegen die UN-Kinderrechtskonvention verstosse.

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Nicht nur das Bethesda-Spital verfügt über ein Babyfenster: Noch an sechs weiteren Orten in der Schweiz sind welche zu finden. Auf dem Foto ist das Babyfenster in Olten zu sehen. (Archiv)

Nicht nur das Bethesda-Spital verfügt über ein Babyfenster: Noch an sechs weiteren Orten in der Schweiz sind welche zu finden. Auf dem Foto ist das Babyfenster in Olten zu sehen. (Archiv)

Bruno Kissling

Diese Woche wurde im Basler Bethesda-Spital ein Babyfenster eröffnet. Mütter können hier ihr Neugeborenes anonym abgeben. Dagegen regt sich Widerstand, wie die «Schweiz am Sonntag» weiss.

Der Baselbieter SP-Landrat Andreas Bammatter plant zusammen mit der Basler SP-Grossrätin Sibylle Benz einen Vorstoss. Bammatter fühlt sich düpiert, nachdem die Idee einer Babyklappe im Landkanton vor zwei Monaten verworfen worden ist. Er kritisiert, dass das Fenster gegen die UN-Kinderrechtskonvention verstösst. Diese besagt, dass jedes Kind ein Anrecht darauf hat zu wissen, wer seine Eltern sind.

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