Basel

Soziologieprofessor Ueli Mäder stört sich am Exzellenzdenken der Universität

Soziologieprofessor Ueli Mäder in seinem Institut am Petersgraben. Hier war er die vergangenen zehn Jahre von morgens um sechs bis abends um zehn Uhr anzutreffen.

Soziologieprofessor Ueli Mäder in seinem Institut am Petersgraben. Hier war er die vergangenen zehn Jahre von morgens um sechs bis abends um zehn Uhr anzutreffen.

Ueli Mäder, der wohl schillerndste Professor der Uni Basel, wird Ende Semester pensioniert. Nach zehn Jahren als ordentlicher Professor verlässt der 65-Jährige im Sommer sein Institut am Petersgraben.

Ueli Mäder, der omnipräsente Basler Uni-Professor, geht in Pension. Im Interview mit der „Schweiz am Sonntag“ spricht er über die Entwicklung der Universität.

Problematisch ist für Mäder, dass Rankings eine immer wichtigere Rolle spielten. Dass im Weiterbildungszentrum der Universität mit grossen Buchstaben „Exzellenz“ prangt, findet Mäder „peinlich“.

Er schlägt stattdessen vor, sich an anderen Kriterien zu messen, die heute in den Rankings nicht angewendet werden. Beispielsweise, welche Mitsprache die Studenten haben oder ob die Universität den Flüchtlingen offen steht.  

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