SP Basel-Stadt

SP-Präsidium: Dominique König und Tanja Soland halten sich bedeckt

Tanja Soland, eine der möglichen Kandidatinnen fürs SP-Präsidium.

Tanja Soland, eine der möglichen Kandidatinnen fürs SP-Präsidium.

Der Rücktritt von SP-Chef Martin Lüchinger war am Mittwoch im Vorzimmer des Grossen Rates Thema Nummer eins. Wer folgt auf Lüchinger? Keine der hoch gehandelten Kandidatinnen wie Grossrätin Dominique König oder Fraktionschefin Tanja Soland sagten bisher offiziell: «Ja ich will».

«Ich brauche etwas Zeit, mir darüber Gedanken zu machen», sagt Soland. Gegen ihre Kandidatur spricht: Die Anwältin wird ab Februar mit grosser Wahrscheinlichkeit die grossrätliche Justiz-, Sicherheits- und Sportkommission präsidieren. Allerdings: Gegenüber der bz lässt sie durchblicken, das Fraktionspräsidium in den nächsten Monaten zur Disposition zu stellen. Dies würde Ressourcen fürs Parteipräsidium freimachen. Zu anderen Kandidatinnen sagt Soland: «Es muss nicht zwingend jemand sein, der im Grossen Rat sitzt.»

Gegenüber der bz bringen SP-Parlamentarier weitere Namen ins Spiel: Jenen der ehemaligen Grossrätin Brigitte Hollinger, die beim Gewerbeverband in der Berufsbildung tätig ist. Obwohl der Ruf nach einer Frau unüberhörbar ist, werden auch Männernamen genannt: Jener von Daniel Ordàs etwa, dem unkonventionellen Anwalt und integrationspolitischen Vordenker der SP. Juso-Chefin Sarah Wyss geniesst zwar den Support von Grossratspräsident Daniel Goepfert, ist aber in weiten Kreisen der Partei kein Thema. (haj)

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