Unter dem Strich will die Uni während der Leistungsperiode 2018 bis 2021 insgesamt 79,9 Millionen Franken einsparen, wie sie am Mittwoch mitteilte. Oberstes Ziel bei der Umsetzung der Sparvorgaben sei es gewesen, nachhaltigen Schaden für die Universität möglichst zu vermeiden und die Auswirkungen auf den Bereich der Lehre möglichst gering zu halten.

Im Bereich Lehre und Forschung summieren sich die Einsparungen bis 2021 auf insgesamt 22,1 Millionen Franken. Unter anderem werden mehrere Professuren aufgehoben.

Bei den Immobilien werden unter dem Strich 37,8 Millionen Franken eingespart. Künftige Bauprojekte würden auf Basis der zur Verfügung stehenden Mittel priorisiert. Zudem löst die Universität 20 Millionen Franken an Reserven auf.

Die Sparmassnahmen sind auf eine Senkung der Beiträge der Trägerkantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft zurückzuführen. Bis 2021 reduzieren sich jene gegenüber 2017 um insgesamt 12,4 Millionen Franken.

Bereits getätigte Beschlüsse der Trägerkantone führen bei der Universität jedoch zu "unvermeidbaren Zusatzkosten", wie es weiter heisst. Dazu zählt gemäss einem Sprecher etwa ein Ausbau beim Medizinstudium.

Zudem seien Investitionen in wichtige strategische Gebiete - unter anderem Digitalisierung und Innovation - notwendig. Daher müssten bestehende Budgetposten bis 2021 um rund 36 Millionen Franken pro Jahr reduziert werden.

Die Globalbeiträge von Basel-Stadt und Basel-Landschaft an die gemeinsame Universität summieren sich von 2018 bis 2021 auf insgesamt rund 1,3 Milliarden Franken. Im Herbst 2019 will die Universität ihre "Strategie 2030" vorlegen, die als Grundlage für die Festlegung der Eckwerte für die nächste Leistungsperiode dient.