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Spiess-Hegglin-Hasskommentar: Juso distanziert sich von ehemaligem Mitglied

(Archiv)

Jolanda Spiess-Hegglin

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Jolanda Spiess-Hegglin geht juristisch gegen einen ehemaligen Basler Juso-Politiker vor. Die Juso Basel-Stadt distanziert sich von den Aussagen ihres ehemaligen Mitglieds.

Mit den Hasskommentaren eines ihrer ehemaligen Mitglieder will die Basler Juso nichts zu tun haben. Am Dienstag machte die bz bekannt, dass die ehemalige Zuger Kantonsrätin Jolanda Spiess-Hegglin vor hat, einen weiteren Kommentator anzuzeigen, der sie in den sozialen Netzwerken beschimpft hat.

Bei dem Facebook-Nutzer handelt es sich um ein ehemaliges Mitglied der Juso Basel-Stadt. Als Reaktion auf einen Artikel der bz hat der junge Mann Spiess-Hegglin als «geldgeile Frau» mit einem «psychischen Knacks» bezeichnet und ihr vorgeworfen, die Geschehnisse nach der Landammann-Feier erfunden zu haben.

Die Juso-Basel-Stadt äusserte sich auf Facebook zu den Kommentaren: «Wir verurteilen ganz klar Hatespeech und distanzieren uns ausdrücklich von den Aussagen.» Weiter führt die Juso aus: «Wenn er nicht schon seit einigen Monaten nicht mehr Mitglied bei uns wäre, hätten wir ihn aufgrund dieses Vorfalls aus der Partei ausgeschlossen.»

Juso-Präsident Nicolas Eichenberger appelliert in dem Zusammenhang an den «normalen Menschenverstand». Klare Richtlinien, wie die Mitglieder sich in den sozialen Netzwerken zu verhalten haben, gäbe es aber nicht. «Kritik muss immer geübt werden dürfen, doch wenn man das nicht kann, ohne das Gegenüber zu beleidigen, hat man anscheinend keine Argumente.»

Der Kommentator selbst wollte sich nicht zu den Ereignissen äussern und gab an, bisher nichts von der Anzeige gewusst zu haben. (hel)

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