Zuwachs für das Industrieareal Rosental im Kleinbasel: In den vergangenen Monaten ist die Feinchemie-Firma Spirochem mit 13 Angestellten von Zürich nach Basel umgezogen. Der ETH-Spinoff hat sich auf neuartige Moleküle spezialisiert, die von seinen Pharma- und Biotechpartnern zur Entwicklung von Medikamenten verwendet werden, heisst es in einer Medienmitteilung vom Freitag. Wachstum ist angesagt. Dieser Umzug sei ein wichtiger Schritt, weil es die neuen Räumlichkeiten ermöglichten, die Aktivitäten «signifikant auszuweiten» und die Zusammenarbeit mit bestehenden und neuen Kunden zu stärken. Spirochem beabsichtige, «ein Schlüsselunternehmen in Basels dynamischer und innovationsgetriebener Life Sciences-Industrie zu werden». Ausserdem teilt die Firma mit, dass der Verwaltungsrat durch Anthony Baxter erweitert wurde.

Spirochem ist Untermieterin bei der BASF, die dort im Moment noch 180 Mitarbeitende beschäftigt. Der überwiegende Teil der Aktivitäten im Forschungszentrum Basel wird, wie bekannt gegeben, bis Ende 2018 eingestellt oder an andere Standorte verlagert. Das Gelände ist im Besitz des Kantons. Spirochem ist nicht der erste Zuzug im Rosental. Bereits im Januar gründete die japanische Idemitsu eine Forschungsabteilung für organische Licht emittierende Dioden (Oled). Es ist die erste Oled-Entwicklungseinheit des Unternehmens ausserhalb von Japan. (sts)