Am Montag verurteilte das Basler Strafgericht den türkischstämmige Polizeiassistent Y. S. zu einer Geldstrafe von 30 Tagessätzen und 4000 Franken Verfahrenskosten. Er habe sich des Amtsmissbrauchs schuldig gemacht, weil er mehrfach die Personendaten von drei Frauen abgefragt habe.

Das Urteil wird nun von beiden Seiten angefochten. Dies teilte das Newsportal «Onlinereports» am Donnerstag mit.

Nicht nur der verurteilte Polizeimitarbeiter lege Beschwerde ein, sondern auch die Staatsanwaltschaft habe beim Appellationsgericht Anschlussberufung angemeldet, wie der Erste Staatsanwalt Alberto Fabbri gegenüber «Onlinereports» meinte. Das Urteil werde «vollumfänglich angefochten», die Begründung dazu werde jedoch erst nach Vorliegen des schriftlichen Urteils angegeben.