Zeugenaufruf

Staatliche Basler Streetart-Meile im Sprühnebel wilder Sprayer

Staatliche Basler Streetart-Meile im Sprühnebel wilder Sprayer

Staatliche Basler Streetart-Meile im Sprühnebel wilder Sprayer

Mehrere Wandbilder an der ersten Basler Streetart-Meile entlang des Fussgänger- und Velostegs der Schwarzwaldbrücke sind von wilden Sprayern verunstaltet worden. Werke zum Grundthema «Wasser», die bereits versiegelt sind, können aber wiederhergestellt werden.

Ein Augenschein am Freitag an der von der Basler Stadtreinigung initiierten ersten Basler Streetart-Meile hinterliess einen durchzogenen Eindruck: Mehrere der 24 von ausgewählten Künstlerinnen und Künstlern gestalteten Wandbilder sind von wilden Sprayern verunstaltet worden. Bei bereits versiegelten Werken sei aber eine Wiederherstellung möglich, hiess es an der Begehung.

Am Freitag teilte die Basler Staatsanwaltschaft mit, dass sie in diesem Fall Ermittlungen aufgenommen habe. Die unbekannten Sprayer hätten die Werke am Freitag zwischen 6 und 7.15 Uhr beschmiert und damit einen Sachschaden in der Höhe von mehreren zehntausend Franken angerichtet. Die Staatsanwaltschaft sucht Zeugen.

Von Glück reden kann, wer seine Wand schon zu Ende bringen konnte. In diesen Fällen war das Kunstwerk schon mit einem speziellen Sprühlack versehen, von dem sich Sprühfarbe einfach abwaschen lässt.

Von Glück reden kann, wer seine Wand schon zu Ende bringen konnte. In diesen Fällen war das Kunstwerk schon mit einem speziellen Sprühlack versehen, von dem sich Sprühfarbe einfach abwaschen lässt.

Die Arbeit an der rund 350 Meter langen Wandfläche beim Fussgänger- und Velosteg der Schwarzwaldbrücke dauert noch bis Ende September. Sponsoren und private Spender übernehmen laut einer Mitteilung der Stadtreinigung vom 24. Juli die Entschädigung der Künstlerinnen und Künstler. Der Kanton trage rund 50‘000 Franken für die Vorarbeiten sowie für die Farbe und das Material bei.

Die Streetart-Meile versteht sich gemäss Mitteilung als Teil der Strategie des Tiefbauamtes im Umgang mit Graffiti. Anstatt immer wieder unerwünschte Sprayereien entfernen zu müssen, solle mit erwünschten und geförderten Graffiti-Projekten für Farbe in der Stadt gesorgt werden.

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