Swiss TPH
Staatsvertrag für Tropeninstitut-Trägerschaft in Vernehmlassung

Für die künftige gemeinsame Trägerschaft des Schweizerischen Tropen- und Public Health-Instituts (Swiss TPH) geht der Staatsvertrag zwischen den beiden Basel am 1. Juli in die Vernehmlassung. Die Eckdaten waren im März bekannt gegeben worden.

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Das Swiss TPH, das heute an der Basler Socinstrasse aus allen Nähten platzt, soll 2019 einen Neubau im Allschwiler Bachgraben-Areal beziehen.

Das Swiss TPH, das heute an der Basler Socinstrasse aus allen Nähten platzt, soll 2019 einen Neubau im Allschwiler Bachgraben-Areal beziehen.

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Der Swiss TPH-Staatsvertrag lehne sich an jenem für die Universität Basel an, teilten die Regierungen am Mittwoch mit. Die gemeinsame Trägerschaft soll die Voraussetzung bilden für eine verstärkte Mitfinanzierung durch den Bund.

Die jährlichen Betriebsbeiträge von 7,2 Millionen Franken sollen hälftig getragen werden. Man rechne mit einem Selbstfinanzierungsgrad des TPH von künftig 75 Prozent - heute sind es 80 Prozent. Damit bleibe die Ertragskraft des Instituts "überdurchschnittlich", hiess es weiter.

Das Swiss TPH, das heute an der Basler Socinstrasse aus allen Nähten platzt, soll 2019 einen Neubau im Allschwiler Bachgraben-Areal beziehen. Dessen Kosten werden auf rund 90 Millionen Franken geschätzt. Untergebracht werden sollen dort rund 490 in Basel tätige Mitarbeiter des Instituts, das weltweit rund 700 Angestellte zählt.

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