Am kommenden Samstag findet im St. Johann ein Aktionstag zum Thema «Stadtentwicklung» statt. Dazu lädt aber nicht das Präsidialdepartement ein, das sich mit der Thematik beschäftigt, sondern es sind: Linksautonome.

«Im Fokus der momentanen Stadtpolitik steht das unternehmerische Standortmarketing. Doch Quartierbewohner sind keine Unternehmen, sondern Menschen, die unabhängig von sozialem Status, Herkunft oder Aufenthaltsbewilligung tagtäglich unsere Stadt machen», schreiben sie auf ihrer Homepage. Eben diese Punkte wurden auch in zahlreichen Statements, die in diesem Zusammenhang von unterschiedlichen Gruppierungen am Donnerstagabend orchestriert an die Medien verschickt wurden, thematisiert.

Ziel sei es, auch jenen Menschen, die keine öffentliche Stimme haben, eine zu verleihen, man wolle eine «Stadtentwicklung von unten». Unter den Organisationen, die zum Aktionstag aufrufen, befinden sich verschiedene Hausbesetzungs-Kollektive, die Kollektive der Steinengrabenhäuser und der Häuser an der Mattenstrasse, Aktivisten der «Climate Games» und diverse andere Organisationen und Vereine.

Laut Aufrufen in sozialen Medien sind Infoveranstaltungen, Essstände, Workshops und ein «Kritischer Stadtspaziergang» geplant.