Dieser Schritt erfolgt im Sinne einer einheitlichen Beschaffungspraxis im ganzen Kanton, wie das Bau- und Verkehrsdepartement (BVD) am Dienstag mitteilte. Gebildet wurde die neue Anlaufstelle durch den Ausbau der bereits bestehenden Fachstelle für Submissionen des BVD.

Im vergangenen Jahr sind rund 330 Ausschreibungsverfahren durchgeführt worden, wie es weiter hiess. Die Kantonale Fachstelle für öffentliche Beschaffungen (KFöB) werde im laufenden Jahr voraussichtlich bis zu 100 Ausschreibungen mehr bearbeiten können. Das Beschaffungsvolumen im Stadtkanton belaufe sich pro Jahr auf rund eine halbe Milliarde Franken.

Die Regierung hatte das Beschaffungswesen 2015 auf seine Stärken und Schwächen untersucht und Leitplanken zu einer neuen Beschaffungsstrategie verabschiedet. Beschaffungen sollen verstärkt departementsübergreifend und warengruppenspezifisch erfolgen. Damit will die Regierung effiziente, rechtskonforme und zugleich wirtschaftliche Beschaffungen und Auftragsvergaben sicherstellen.