Kaum sind die letzten Kondome, Liebeskugeln und Dildos aus dem Laden am Rheinsprung geräumt, ist bereits klar, was auf die Condomeria am Rheinsprung 4 folgt: Basels erstes Fähri-Lädeli namens «Ferrytales».

Es soll spätestens in der ersten Septemberwoche seine Türen öffnen, sagt Geschäftsführerin Maria Taubic zur «Schweiz am Wochenende».

Noch sei es zu früh, um über das Konzept zu reden, sagt sie. Dennoch lässt sie sich ein bisschen in die Karten blicken: «Wir wollen das etwas andere Touristengeschäft in der Stadt sein. Im Laden sollen spezielle Souvenirs und Gadgets rund um das Thema Fähren und Basel und auch Dienstleistungen angeboten werden», sagt Taubic. In den kommenden zwei Wochen will sie Näheres bekannt geben.

Taubic hat einen engen Bezug zu den Fähren, lernt sie doch zurzeit auf der Ueli-Fähri von Fährimaa Remy Wirz. Martina Meinicke, Präsidentin des Fährivereins, findet das Lädeli «eine super Sache»: «Sowohl der Verein als auch die Stiftung unterstützen die Idee und werden Taubic bei der Umsetzung zur Seite stehen», sagt sie.

So sei es denkbar, dass die Souvenirs, die auf der Webseite des Fährivereins gekauft werden können, auch bei «Ferrytales» erhältlich sind. Der Laden, so Meinicke, könnte auch eine Art Fähri-Infostelle für Touristen sein.

Finanzielle Unterstützung erhält Taubic vom Fähriverein aber nicht; Inhaberin des Ladenlokals ist ihre Mutter.