Einkaufstourismus
Stau in Weil am Rhein - grosser Ansturm blieb aber aus

Der stark gesunkene Eurokurs liess viele einen Run auf die Einkaufszentren im nahen Ausland befürchten. Doch der grosse Ansturm blieb aus. Trotzdem kam es an der Grenze bei Basel zu Staus.

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Alle erwarteten einen riesen Ansturm auf die Einkaufscentren im nahen Deutschland. Doch dieser blieb weitgehend aus.
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Einkaufstourismus: Ansturm in Weil am Rhein? Fehlanzeige!
Die BVB setzte am Samstag doppelt so viele 8er-Trams ein.
Beim Rheincenter stiegen die meisten Leute aus.

Alle erwarteten einen riesen Ansturm auf die Einkaufscentren im nahen Deutschland. Doch dieser blieb weitgehend aus.

Kenneth Nars

Nur noch einen Franken kostet der Euro – er droht langsam zum Spielgeld zu werden. Für viele Schweizer dürfte der Wochenendausflug zu den elsässischen oder deutschen Nachbarn zur supergünstigen Schnäpplireise werden, denn zusätzlich ist auch noch Ausverkauf.

Die Läden in Deutschland nahe der Schweizer Grenze bei Basel erwarteten einen Grossansturm, die Basler Verkehrs-Betriebe setzten während der Hauptverkehrszeit doppelt so viele Fahrzeuge nach Weil am Rhein ein, doch der Run auf die «Schnäpplis» blieb aus.

Am frühen Samstagnachmittag stauten sich zwar die Autos vor dem Grenzübergang nach Weil am Rhein, doch nicht viel mehr als an einem normalen Wochenende. Die Einkaufstouristen liessen sich wohl von dem schlechten Wetter und der Vorstellung stundenlang im Stau zu stehen, davon abbringen, ihre Euros gleich auf der Stelle auszugeben.

Auch die Trams der Linie 8 waren nicht gestopft voll, wie befürchtet. Einzig die Tramführung in Weil am Rhein, bei der sich teilweise Auto und Tram in die Quere kommen, sorgte für Stau und Wartezeiten. (zam)