Von den Sparmassnahmen bei SRF sind auch Mitarbeiter in Basel betroffen. Laut einer SRF-Mediensprecherin teilen sich in Basel aktuell 182 SRF-Mitarbeiter 131,3 Vollzeitstellen. Das sind 2,3 Stellen mehr als noch im August. Dazu kommen 19 Mitarbeiter respektive 15,2 Vollzeitstellen der hauseigenen Produktionsfirma TPC. Noch werden verschiedene Sparmöglichkeiten geprüft.

Unter den Angestellten in Basel habe der bevorstehende Stellenabbau eine Schockstarre ausgelöst, sagt eine Mitarbeiterin gegenüber der bz. Der drohende Stellenabbau sei ein grosses Thema auf der Basler SRF-Redaktion. Noch hoffen die Angestellten aber auf das gesetzlich vorgeschriebene Konsultationsverfahren: Sie dürfen bis zum 6. November Vorschläge unterbreiten, wie der Stellenabbau möglichst vermieden werden kann. «Es sieht so aus, als ob sich einige Mitarbeiter ins Verfahren einbringen werden», so die Insiderin zur bz.

Das Verfahren startet nächste Woche, auch die Mediengewerkschaft SSM wirkt mit. Gestern wurden die Basler SRF-Mitarbeiter informiert, dass sie bis Mitte November warten müssen, ehe ihnen klare Spar-Szenarien präsentiert werden. Der für 2018 geplante Umzug ins Meret-Oppenheim-Hochhaus wird von den Sparplänen nicht tangiert.

In Basel produziert SRF das Regionaljournal und das Programm von SRF 2 Kultur. Auch das Swiss Satellite Radio, zu dem unter anderem Radio Swiss Pop gehört, ist im SRF-Studio an der Novarastrasse Basel stationiert. Die Sparmassnahmen bei SRF führen in der gesamten Deutschschweiz voraussichtlich zum Abbau von 102 Stellen, schweizweit sind es 250. So sollen 40 Millionen Franken gespart werden. (deg)