Der ehemalige Leiter der Arbeitswerkstatt Jobshop, Robert Schreiber, und die Stiftung Sucht haben vor Gericht vereinbart, sein Arbeitsverhältnis per 30. November 2016 ordentlich zu beenden.

Schreiber war Ende August fristlos entlassen worden, der Jobshop schloss vorübergehend seine Türen. Die Stiftung begründete die Kündigung mit dem Vorwurf der Illoyalität und unkorrekten Abrechnungen Schreibers. Sie erklärte sich nun bereit, Schreiber den Lohn und nicht bezogene Ferien bis Ende November nachträglich zu bezahlen. Ausserdem stellt sie ihm ein bereinigtes Arbeitszeugnis aus.

«Die Vereinbarung ist eine Genugtuung für mich», sagt Schreiber auf Anfrage. Die Verhandlung vor dem Schiedsgericht habe deutlich gemacht, dass die fristlose Kündigung arbeitsrechtlich unkorrekt gewesen sei. Bei der Stiftung war am Freitag niemand für eine Stellungnahme zu erreichen. (wal)