Volksbegehren
Strassen-Initiativen des VCS beider Basel will mehr Platz für öV-, Fuss- und Velowege

Die Sektion beider Basel des VCS hat genug Unterschriften beisammen für ihre Strasseninitiativen. Das Volksbegehren für Basel-Stadt ist heute eingereicht werden, für die Baselbieter Initiative ist die Einreichung für morgen terminiert.

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Angestrebt werden mehr Platz und Sicherheit für Fussgänger und Velos auf den Hauptachsen sowie Priorität für den öffentlichen Verkehr an Lichtsignalanlagen.

Angestrebt werden mehr Platz und Sicherheit für Fussgänger und Velos auf den Hauptachsen sowie Priorität für den öffentlichen Verkehr an Lichtsignalanlagen.

Kenneth Nars

Mit den beiden praktisch identischen Volksbegehren will der Verkehrs-Club der Schweiz (VCS) in den beiden Basel dem umweltfreundlichen Verkehr mehr Schub geben. Angestrebt werden mehr Platz und Sicherheit für Fussgänger und Velos auf den Hauptachsen sowie Priorität für den öffentlichen Verkehr an Lichtsignalanlagen. In Basel-Stadt sammelte der VCS rund 3700 und in Baselland 2000 Unterschriften.

Bei den beiden Volksbegehren mit dem Titel "Strassen teilen - JA zum sicheren und hindernisfreien Fuss-, Velo- und öffentlichen Verkehr" handelt es sich um formulierte Initiativen; sie verlangen in den aus Sicht des VCS bisher ungenügend umgesetzten Umweltschutzgesetzen von Basel-Stadt und Basel-Landschaft konkretere Massnahmen als bisher zur Förderung des Fuss-, Velo- und öffentlichen Verkehrs.

Nach den Vorstellungen der Initianten soll die bestehende Strassenfläche umverteilt werden. Mehr Strassen brauche es nicht. Verlangt werden etwa durchgängige Trottoirs und Velospuren entlang verkehrsreicher Strassen. Wo der Platz dafür fehle, sei Tempo 30 einzuführen.