Hooligans
Strassenschlacht nach FCB-Match im Mai: Weitere Schläger sind identifiziert

Nach dem Spiel Basel - Luzern im Mai kam es in Basel zu einer Massenschlägerei. Nun hat die Basler Staatsanwaltschaft weitere Hooligans identifiziert. Ihnen drohen Strafen, verhaftet wurden sie aber nicht.

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An der Schlägerei beteiligt waren laut Berichten bis zu 90 Personen. Zu schaden kamen auch Autos.

An der Schlägerei beteiligt waren laut Berichten bis zu 90 Personen. Zu schaden kamen auch Autos.

Die Basler Staatsanwaltschaft hat dreizehn weitere Gewalttäter identifiziert, die im Frühling an einer Strassenschlacht nach einem Fussballmatch in Basel beteiligt gewesen waren. Die mutmasslichen Schläger aus dem Umfeld des FC Basel und des FC Zürich hätten im Juli identifiziert werden können, berichtet die «NZZ am Sonntag» unter Berufung auf einen Sprecher der Staatsanwaltschaft. Sie seien jedoch nicht verhaftet worden. Dennoch drohten ihnen Strafen wegen Angriffen, Raufhandels und Körperverletzungen sowie Sachbeschädigungen.

Sieben Schläger sind schon länger überführt. Sie sassen vorübergehend in Untersuchungshaft. Das Spiel vom 19. Mai zwischen dem FC Basel und dem FC Luzern beschäftigt die Justiz, weil Zürcher Gewalttouristen nach dem Spiel, in das ihre Klubs FCZ und GC gar nicht involviert waren, Basel-Anhänger attackierten. Inzwischen machte die Staatsanwaltschaft insgesamt 20 Personen aus, die an den gewalttätigen Auseinandersetzungen mitwirkten. Drei Viertel davon sind FCZ-Anhänger, ein Viertel werden den FC-Basel-Fans zugerechnet. (sda)