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Strategie: So wird Basel zur Smart-City

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Eine Smart-City braucht: «Konnektivität, Strategien und ein grosses Testgebiet»

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Am Mittwoch eröffnete der Smartsuisse-Kongress. Der Geschäftsführer von Smart Regio Basel erklärt, welche Grundvoraussetzungen für eine smarte Stadt nötig.

Wie baut man eine smarte Stadt, digital vernetzt und zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger? Smart Regio Basel hat sich zum Ziel gesetzt zumindest in der Schweiz eine führende Rolle zu spielen. Wie das gehen soll, erklärte Geschäftsführer Elias Schäfer anlässlich des am Mittwoch eröffneten Smartsuisse-Kongresses. 

Es brauche dazu drei Grundvoraussetzungen: «Konnektivität, Strategien und ein grosses Testgebiet.» All das biete Basel. Die IWB und die Swisscom haben kürzlich das flächendeckende Glasfasernetz fertiggestellt, das von verschiedenen Anbietern diskriminierungsfrei genutzt werden kann. Der Kanton habe so verhindert, dass parallele Strukturen gebaut würden. Für Schäfer ein Vorbild für den kommenden 5G-Ausbau für das Mobilfunknetz.

Strategie, Labor, Anwendung

Kurz darauf hat die Regierung ihre kommunale Smart-City-Strategie vorgelegt. Der Regierungsrat habe «die Chance erkannt, dass die Entwicklung zur Smart City oder besser Smart Regio bestens auf die Ziele der Nachhaltigkeit und Steigerung der Standortattraktivität einzahlt», so Schäfer in seiner Ansprache. Die Strategie setze den Rahmen des staatlichen Handelns und betone die Bedeutung von Möglichkeiten, Ideen auszutesten.

Und genau das ist die dritte Voraussetzung, die Basel geschaffen hat. Ein Areal, auf dem die verschiedenen Smart-City-Anwendungen ausgetestet werden können. Auf dem Wolf soll ein Innovationsstandort mit überregionaler Bedeutung etabliert werden. Dazu gehört ein vom Kanton ermöglichtes Smart-City-Labor, das Platz für verschiedene Pilotprojekte bieten soll. Zunächst aus den Bereichen Mobilität und Logistik. Später könnte zum Beispiel das Gesundheitswesen dazukommen.

Es braucht Daten

Für Schäfer ist es «höchste Zeit für alle Institutionen und Firmen in der Region, sich einzubringen.» Zudem will sich sein Verband um eine möglichst hohe Verfügbarkeit der regionalen, nicht personenbezogenen Daten kümmern. Denn ohne Daten keine Smart City. 

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