Energie
Strom wird für baselstädtische Haushalte um 4,8 Prozent teurer

Für Privatkunden der IWB wird der Strom 2014 teurer. Die Basler Regierung hat einer Erhöhung der IWB-Tarife um durchschnittlich 4,8 Prozent zugestimmt. Gewerbekunden sollen hingegen weniger bezahlen, Grosskunden gleichviel wie bisher.

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Billiger wird laut IWB hingegen die Energiebeschaffung, dies dank eigenen Strom-Kraftwerken mit erneuerbaren Quellen. (Symboldbild)

Billiger wird laut IWB hingegen die Energiebeschaffung, dies dank eigenen Strom-Kraftwerken mit erneuerbaren Quellen. (Symboldbild)

Laut einer IWB-Mitteilung steigen die Kosten für die Netznutzung, weil die Netzbetreiber ihre Kapitalkosten höher verzinsen dürfen, damit sie den Netzausbau finanzieren können.

Die IWB überwälzten nur einen Teil davon an die Kundschaft. Die Schweizer Netzgesellschaft Swissgrid bekomme zudem mehr Geld für Systemdienstleistungen.

Billiger wird laut IWB hingegen die Energiebeschaffung, dies dank eigenen Strom-Kraftwerken mit erneuerbaren Quellen. Überdies seien Rückstellungen aufgelöst worden.

Einfach- und Normaltarif sänken deshalb deutlich. Angehoben werde der bisher künstlich verbilligte Spartarif wegen der Marktentwicklung mit immer mehr grünem Strom.

Wenig Einfluss auf den Strompreis hat laut IWB der starke Ausbau der Solarstromproduktion: Das Basler Fördermodell verteure die Kilowattstunde um 0,07 Rappen.

Unter dem Strich bedeuteten die 4,8 Rappen mehr pro kWh für einen Durchschnittshausahlt etwa 30 bis 50 Franken Mehrkosten.

Dass Privathaushalte mehr bezahlen müssen, Gewerbekundschaft aber weniger, erklärte ein IWB-Sprecher auf Anfrage mit den 2014 erstmals in sechs Stufen differenzierten Kostenanteilen für Verwaltung, Vertrieb und Verrechnung: Diese schlügen bei kleineren Bezügern stärker zu Buche - man wolle Quersubventionierungen vermeiden.