Studien-Gebühren
Studenten in Basel wollen ihr Geld zurück haben

Das Studieren in Basel ist teurer geworden. Ein Semester kostet den Studenten nun 850 Franken. Vorher waren es noch 700 Franken. Nun fordern Studenten-Vertreter, dass diese 150 Franken den Studenten wieder zurückerstattet werden.

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Studenten in Basel müssen tiefer in die Tasche greifen.

Studenten in Basel müssen tiefer in die Tasche greifen.

Keystone

Seit diesem Herbst ist Studieren an der Uni Basel teurer. Die Studenten kostet ein Semester 850 Franken, vorher waren es 700 Franken (die bz berichtete). Obwohl die Rechnungen bereits verschickt und bezahlt sind, kämpft die Studentische Körperschaft der Uni Basel (Skuba) weiter gegen die von der Politik beschlossene Gebühren-Erhöhung. Die Studenten-Vertreter haben gefordert, dass 150 Franken den Studenten wieder zurückerstattet werden. Das wurde mit der Begründung abgelehnt, ein solches Vorgehen sei nicht rechtmässig. Gegen diesen Entscheid wiederum hat die Skuba jetzt bei der universitären Rekurskommission Rekurs eingelegt, wie sie in einer Medienmitteilung schreibt.

Man warte nun auf die Antwort der Kommission, schreibt die Skuba. Sie bezeichnet die Studiengebührenerhöhung als «ungerechtfertigte Mehrbelastung der Studierendenschaft». Die Chancen auf einen positiven Entscheid dürften nicht hoch sein. Laut der Uni sichern nur höhere Studiengebühren das Umsetzen der neuen Strategie. Auch die Kantone Basel-Stadt und Baselland zahlen mehr für die Uni.