SBB Basel Südpark

«Südpark» mit eigenwilliger Fassade erreicht Bauhöhe

Der Südpark neben der Bahnhofspasserelle von der Meret-Oppenheim-Strasse aus gesehen. Kenneth Nars

Der Südpark neben der Bahnhofspasserelle von der Meret-Oppenheim-Strasse aus gesehen. Kenneth Nars

Der «Südpark» ist ein zwei Jahrzehnte altes Projekt, das die SBB bis Mitte 2012 abschliessen möchten: Der Rohbau hat jetzt Bauhöhe erreicht und soll bereits im kommenden Jahr mit den ersten Ladenmietern eröffnet werden.

Als Bauherrin schnitten die SBB das zehngeschossige Bauwerk auf die drei Hauptmieter Coop, Basler Kantonalbank und Atlas-Stiftung mit ihrer Seniorenresidenz zu.

Während Coop und drei weitere Einzelhändler Mitte 2011 auf 2500 Quadratkilometern Verkaufsfläche einziehen sollen, wird die Atlas-Stiftung ihre Seniorenresidenz «für Betagte aus dem Mittelstand» mit rund 100 Wohnungen und 30 Pflegezimmern ein Jahr später eröffnen.

Bemerkenswert an dem Gebäude ist die recht eigenwillige Fassade, die die Architekten Herzog & de Meuron entwarfen: Die Anordnung der kleinen und grossen Fenster auf der ganzen Stockwerkhöhe wurde aus Prototypen programmiert: Nur wenige Fensterkombinationen sind zweimal vorhanden; die restlichen sind Unikate. So soll sich der «Südpark» in die heterogene Fassade der Güterstrasse einpassen. Die Strasse soll in Zukunft das Gundeli-Quartier aufwerten.

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