Chancen-Arbeitsplätze

«Surprise» erhält den Basler Sozialpreis für die Wirtschaft 2020

Der Basler Sozialpreis für die Wirtschaft 2020 wurde von Regierungsrat Christoph Brutschin überreicht.

Der Basler Sozialpreis für die Wirtschaft 2020 wurde von Regierungsrat Christoph Brutschin überreicht.

Der Regierungsrat hat den Verein Surprise mit dem Basler Sozialpreis für die Wirtschaft 2020 ausgezeichnet. Dieser Preis wird Surprise für die «Chancen-Arbeitsplätze» verliehen und ist mit 10'000 Franken dotiert.

Mit dem Basler Sozialpreis für die Wirtschaft wird in diesem Jahr der 1993 in Basel gegründete Verein Surprise aufzeichnet. Wie der Kanton Basel-Stadt mitteilt. Diese Auszeichnung wird vom Regierungsrat jährlich an Unternehmen vergeben, die sich bei der Ausbildung und Beschäftigung von Mitarbeitenden, die in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt sind, «überdurchschnittlich» engagieren. Das Gewinner-Projekt erhält jeweils 10'000 Franken. 

Surprise bietet sogenannte Chancen-Arbeitsplätze an. Dabei handelt es ich um existenzsichernde Teilzeitstellen für Personen, die sonst vom Verkauf des Strassenmagazins leben und so einer Beschäftigung in der Heftausgabe oder im Hausdienst nachgehen können.

Chancen auf dem Arbeitsmarkt sollen verbessert werden

Diese Stellen richtet sich an Menschen, die auf dem Arbeitsmarkt keine Chancen haben und die durch intensive Begleitung im Arbeitsalltag ihre Leistungsfähigkeit steigern können. Dank zusätzlicher Arbeitserfahrung, einem Zeugnis, einer Referenz und weiterem Jobcoaching durch Surprise-Mitarbeitende könne so auch eine Chance auf dem Arbeitsmarkt erarbeitet werden, heisst es weiter.

Surprise ist unabhängig, erhält keine Subventionen und hat keinen behördlichen Auftraggeber. Seit über 20 Jahren werden sozial benachteiligte Personen unterstützt und begleitet. Bekannt ist Surprise durch  Angebote wie der Verkauf des gleichnamigen Strassenmagazins oder «Café Surprise», bei dem eine Tasse Kaffee an Bedürftige gespendet werden kann

Der Basler Sozialpreis für die Wirtschaft 2020 wurde von Regierungsrat Christoph Brutschin überreicht, dem Vorsteher des Departements für Wirtschaft, Soziales und Umwelt. Die Preisverleihung fand im Refektorium im Museum Kleines Klingental statt.

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