Vier Tage nach dem verlorenen Masters-Final in London veröffentlichte Roger Federer auf seiner Homepage seine geplanten Starts in der nächsten Saison. Dabei provoziert Federer: die Swiss Indoors in Basel figurieren (noch) nicht im Programm.

Aber nicht nur Basel fehlt noch auf Federers provisorischem Tournée-Programm. Auch für die beiden Masters-1000-Turniere in Key Biscayne (März) und Monte Carlo (April) ist Federer noch nicht eingeschrieben, wobei der Basler im Fürstentum Monaco schon in dieser Saison nicht angetreten ist. Federer startet an den vier Grand-Slam-Turnieren (Australian Open, French Open, Wimbledon, US Open), den übrigen sieben Masters-1000-Events (Indian Wells, Madrid, Rom, Montreal, Cincinnati, Schanghai, Paris-Bercy) und daneben nur in Rotterdam, Dubai (beide im Februar) und Halle (Juni).

Federer überrascht mit seinem Ganz-Jahres-Turnierkalender, weil er in früheren Jahren zu diesem Zeitpunkt jeweils erst seinen Turnierplan für das erste Halbjahr veröffentlicht hat. Für die zweite Saisonhälfte legte er sich jeweils erst später fest. Sicher ist, dass bezüglich der Swiss Indoors das letzte Wort noch nicht gesprochen ist. Sowohl Federer wie Swiss-Indoors-Turnierdirektor Roger Brennwald betonten in den letzten Tagen, dass die Verhandlungen über einen neuerlichen Start Federers in Basel im neuen Jahr wieder aufgenommen werden. Trotz wieder besserem Einvernehmen zwischen den beiden Parteien und anderslautenden Beteuerungen geht es in dieser Causa vor allem um Geld. (SI)