Agrarchemie
Syngenta erhält in den USA Zulassung für ein neues Fungizid

Das Fungizid Orondis ist in den USA zugelassen worden. Es soll 2016 auf den Markt kommen und wirkt gegen Mehltau sowie Kraut- und Knollenfäule bei Gemüse und Spezialkulturen. Syngenta sieht in Orondis ein Umsatzpotential von 150 Millionen Dollar.

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Orondis soll unter anderem gegen Mehltau wirken. Dieser Pilz ist durch einen pulverartigen Überzug auf Blattoberseite von Pflanzen erkennbar. (Archiv)

Orondis soll unter anderem gegen Mehltau wirken. Dieser Pilz ist durch einen pulverartigen Überzug auf Blattoberseite von Pflanzen erkennbar. (Archiv)

Martin Koller, FiBL

Der Agrarchemiekonzern Syngenta hat in den USA die Zulassung für sein Fungizid Orondis erhalten. Der Basler Konzern sieht im Mittel gegen Pilzbefall ein weltweites Umsatzpotenzial von rund 150 Millionen Dollar.

Das Produkt solle 2016 auf den Markt kommen, teilte Syngenta am Montag mit. Geplant sei zunächst die Einführung für verschiedene Nutzpflanzen in mehreren Schlüsselmärkten.

Orondis stellt laut Syngenta einen Meilenstein in der Bekämpfung von Krankheiten wie Mehltau sowie Kraut- und Knollenfäule bei Gemüse und Spezialkulturen dar. Sein neuer Wirkmechanismus ergänze und erweitere das Fungizidportfolio von Syngenta und ermöglicht es, auf zunehmende Resistenzen gegenüber einigen Produkten zu reagieren.

Orondis enthält den Wirkstoff Oxathiapiprolin, wie Syngenta schreibt. Für diesen habe man 2013 eine Lizenz von DuPont erworben.