Der Agrochemie-Konzern Syngenta baut in Basel nicht weiter aus. Der Konferenzturm aus den Fünfzigerjahren, der am Hauptsitz an der Schwarzwaldallee derzeit zurückgebaut wird, wird nicht durch einen Neubau ersetzt. Grund ist gemäss Syngenta, dass das Unternehmen über genügend Platz verfügt.

Man habe in den letzten zehn Jahren auf der Rosentalanlage 210 Millionen Franken in moderne Grossraumbüros sowie ein neues Konferenzzentrum mit einem neuen Personal- und Gästerestaurant investiert. Nach dem Bezug der neu gestalteten Räumlichkeiten zeigte sich, dass diese genügend Platz bieten und «von den Mitarbeitenden gut akzeptiert werden», wie es in einer Medienmitteilung heisst.

Zudem fördere Syngenta flexible Arbeitszeitmodelle, was zusätzlich zu einem verringerten Raumbedarf führte. 30 Millionen Franken spart der Konzern so ein.

Gemäss Sprecherin Catherine Duttweiler hat der Entscheid der Geschäftsleitung nichts mit der Übernahme durch Chem China zu tun. Das Marktumfeld habe sich in den fünf Jahren seit der Planung «nicht ganz so gut entwickelt wie erwartet». Unter dem Strich sind in Basel seit der Gründung von Syngenta im Jahr 2000 rund 300 neue Stellen hinzugekommen. (bz)