Die damals 23-jährige Frau, die ebenfalls aus Sri Lanka stammte, wurde von ihrer Mutter mit durchschnittener Kehle tot aufgefunden. Für die Staatsanwaltschaft gab es keine Zweifel daran, dass der Angeklagte die Frau ermordet hatte. Die Verteidigung plädierte auf Freispruch.

Vor der Fünferkammer des Basler Strafgerichts hatte der Angeklagte zu Prozessbeginn am Mittwoch jegliche Aussagen verweigert. Laut seiner Verteidigerin bestritt er die Tat.

Nach dem Verbrechen ergriff der Mann die Flucht und ging nach Neuseeland. Dort begann er mit falscher Identität und gefälschten Dokumenten ein neues Leben. Er heiratete, wurde Vater von zwei Kindern und führte in Auckland ein Lebensmittelgeschäft.

Später erhielt er sogar die neuseeländische Staatsbürgerschaft. Ende 2014 wurde der Angeklagte aufgrund von Hinweisen enttarnt. Er befindet sich seit August 2015 in Basel in Sicherheitshaft.