Der Streit zwischen dem Universitätsspital Basel (USB) und einigen Krankenkassen dauerte über Monate. Der Grund dafür waren die Tarife. Wie das Basler Unispital am Donnerstag mitteilte, bestünden nun mit sämtlichen Schweizer Zusatzversicherungen wieder gültige Tarifverträge. 

Nach der Einigung mit der Concordia im September konnte sich das USB am vergangenen Dienstag mit der Helsana-Krankenversicherung einigen

Am Donnerstag kam es nun auch mit der letzten Zusatzversicherung, der Sympany, zu einer Einigung. Ab sofort können sich somit alle Zusatzversicherten ohne Einschränkungen und ohne Selbstbehalt am Universitätsspital Basel behandeln lassen, wie es in der Mitteilung heisst. Die Rechnungen würden wieder direkt über die Versicherung abgewickelt.

Michael Willer, CEO von Sympany, kommentiert die Einigung wie folgt: «Es freut mich, dass wir mit dem USB einen neuen Vertrag abschliessen konnten und eine gute Lösung gefunden haben.»

Mit dieser Einigung ist der seit Anfang 2018 mit einigen Zusatzversicherungen schwelende Tarifstreit beigelegt. Das USB bedaure ausserordentlich, dass den Patienten während des vertragslosen Zustands Unannehmlichkeiten entstanden sind.