Parking
TCS-Präsident kritisiert Planung fürs Ozeanium

FDP-Grossrat und TCS Präsident Christophe Haller kritisiert die Planung der Parksituation fürs Ozeanium.

Nicolas Drechsler
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Das Ozeanium kommt, wie davor geparkt werden soll, ist aber noch nicht ganz klar.

Das Ozeanium kommt, wie davor geparkt werden soll, ist aber noch nicht ganz klar.

Die Planung für das Ozeanium an der Basler Heuwaage sieht kein Parking vor. Ebenso wenig wird der Bau mit dem Projekt eines Parkings am Erdbeergraben verknüpft. «Hier wird genau der gleiche Fehler wiederholt, den man bereits beim Bau des Universitätskinderspitals beider Basel gemacht hat», kommentiert FDP-Grossrat und TCS Präsident Christophe Haller. «Da hat man auch zuerst gesagt, es gibt keine zusätzlichen Parkplätze und nun muss man diese für teures Geld nachträglich beschaffen».

Die Lage sei eine ähnliche gewesen, wie jetzt bei der Planung des Ozeaniums, man habe auf bestehende, benachbarte Parkhäuser verwiesen. Und dann gemerkt, dass es dort eben doch nicht genügend Platz in vernünftiger Gehdistanz habe um den neuen Bedarf zu decken.

In seinem Ozeanium erwartet der Zolli jährlich zwischen einer halben Million und 800 000 Besuchern. Das Parking Erbeergraben würde, wenn es denn bewilligt und gebaut wird, aber in erster Linie die Parkplätze auf der Oberfläche ersetzen. Nicht im grossen Stil zusätzliche schaffen.

Verschiedene Ansprüche

Haller gibt auch zu bedenken, dass man dem Zolli einige dieser neu entstehenden Parkplätze abspenstig machen wolle. Als Quartierparkplätze für das Gundeldingerquartier. In diesem Sinne hatte auch bereits CVP-Grossrätin Béatrice Isler bei der Regierung interveniert, als das Thema bei der Neugestaltung des Nachtigallenwäldeli letztmals auf den Tisch kam. Die Gegner des Erdbeergrabenparkings verweisen darauf, es gebe in der Nähe mit dem Elisabethen-Parking bereits genügend Abstellplätze. (dre)