Energiestrategie

Teilrichtplan Energie in Vernehmlassung: So will Basel-Stadt die Klimaziele erreichen

(Symbolbild)

Zu den Klimazielen gehört die Reduktion der CO2-Emissionen auf eine Tonne pro Einwohner und Jahr bis im Jahr 2050.

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Die Basler Regierung hat den Entwurf des Teilrichtplans Energie in die Vernehmlassung gegeben. Bis 6. September kann man sich zu diesem neuen Planungsinstrument äussern, das Liegenschaftsbesitzern und Energieversorgern Planungssicherheit geben soll.

Der Teilrichtplan Energie ist eine Folge des 2017 revidierten kantonalen Energiegesetzes. Zu den darin festgeschriebenen Klimazielen gehört die Reduktion der CO2-Emissionen auf eine Tonne pro Einwohnerin und Jahr bis im Jahr 2050. Zu erreichen ist dies unter anderem mit dem Verzicht auf fossil betriebene Heizungen.

Für den Umstieg von Öl und Gas auf erneuerbare Wärme brauche es eine "verlässliche Planung sowie transparente Angaben dazu, wo welche klimaneutralen Energiequellen verfügbar sind", teilte die Regierung am Montag mit. Der Energierichtplan hält fest, in welchen Gebieten zum Beispiel Fernwärme, Grundwasser, Erdwärme "vorzugsweise zu nutzen sind".

Der Energierichtplan mit solchen Priorisierungen mache keine Vorschriften, hiess es weiter. Jeder konkrete Heizungsersatz sei "individuell zu beurteilen". Es gebe etwa in einem Gebiet mit Fernwärme-Priorität keine Anschlussgarantie, aber auch keine Anschlusspflicht, wenn anderes ökologisch und ökonomisch sinnvoller ist.

Der Energierichtplan der Stadt sei mit den Einwohnergemeinden Riehen und Bettingen abgestimmt. Für ein Instrument dieser Grösse und Tragweite sei eine öffentliche Vernehmlassung "wichtig, um allfällige Lücken zu erkennen und weitere Bedürfnisse zu berücksichtigen". Ein spezieller Fragebogen stehe dazu bereit.

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