Bei der Programmanalyse im Vergleich mit anderen Regionalsendern sei keine Verletzung des Programmauftrags festgestellt worden. Der teilweise gebührenfinanzierte Basler Sender habe zu jeder Zeit seine Konzession erfüllt.

«BaZ» und «barfi.ch» wehrten sich vorab gegen den neu lancierten Onlineauftritt: Sie argumentierten, dass öffentliche Gelder nicht für Aufgaben eingesetzt werden dürften, die nicht unmittelbar im Zusammenhang mit der Produktion und Verbreitung von Nachrichtensendungen via Fernsehen stehen.

Das Bakom kommt nun gemäss seiner Analyse indes zum Schluss, dass Telebasel die Konzessionsgelder nicht missbräuchlich verwendet. Eine Finanzierung von Onlineinhalten mit Gebührengeldern sei gesetzlich zulässig, solange diese einen zeitlichen und inhaltlichen Bezug zum TV-Programm aufweisen.

Unterbrecherwerbung zulässig

Der Betrieb des TV-Programmes macht zudem mehr als die von den Gebührengeldern bereitgestellten 30 Prozent der Gesamtfinanzierung des Unternehmens aus, wie es weiter heisst. Ebenfalls als zulässig erachtet das BAKOM die ausgestrahlte Unterbrecherwerbung, da die einzelnen Sendegefässe inhaltlich klar voneinander abgegrenzt seien.

Telebasel hatte sein multimediales Angebot Ende Januar 2016 lanciert. Neben dem überarbeiteten Fernsehprogramm setzt der Sender seither stark auf ein Newsportal im Internet. Die Konzession für den Betrieb eines Regionalfernsehens ist im Besitz der Stiftung Telebasel. Der Sender ging 1993 als Stadtkanal auf Sendung und heisst seit 1997 Telebasel.