Zoo Basel
«Tembea», glaini Gyyräffli, Laie und Naasheernli – der Zolli macht 2017 mehr Gewinn

Der Basler Zoo hat 2017 seine Einnahmen aus den verkauften Eintrittskarten und Abonnements gegenüber dem Vorjahr um 15 Prozent auf rund 10,3 Millionen Franken gesteigert. Der Jahresgewinn stieg von 51'440 Franken auf 73'223 Franken.

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Zoo Basel Bilanz 2017
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2017 sind über sechs Millionen Franken in Form von Spenden, Geschenken, Nachlässen, Legaten und Patenschaften zusammengekommen.
Die neu eröffnete Elefantenanlage «Tembea» kommt sehr gut an, was sich auf den Besucheranstieg auswirkte.
Zudem sorgte 2017 auch der Tiernachwuchs für viel Freude.
Auch das neue Wimmelbuch ist sehr beliebt und ist nebst der höheren Besucherzahl ein wichtiger Grund für den Umsatz des Zoo-Ladens.

Zoo Basel Bilanz 2017

zvg / Zoo Basel

Neben einem bereits im März vermeldeten Anstieg der Besucherzahlen um sechs Prozent auf 1,02 Millionen Eintritte habe eine starke Börse zu den "erfreulichen" Geschäftszahlen beigetragen, teilte der Zoo Basel am Montag mit. Das Nettofinanzergebnis stieg von rund 870'000 Franken im Vorjahr auf gut 3,7 Millionen Franken.

Per Mitte 2016 hatte der Zoo Basel zudem die Eintrittspreise erhöht, was sich nun erstmals vollständig in der Jahresrechnung niederschlägt. Personal- und Sachaufwand blieben gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert, wie es weiter heisst. Aus Spenden, Nachlässen, Legaten und Patenschaften flossen dem Zoo Basel letztes Jahr rund 6,3 Millionen Franken zu - etwa gleich viel wie 2016.

Für mehr Besucher hatte im vergangenen Jahr unter anderem die neu eröffnete Elefantenanlage "Tembea" gesorgt. Zudem gab es etwa bei den Giraffen, Löwen, Schimpansen und Panzernashörnern Nachwuchs. Eine neu erschienenes Wimmelbuch habe zudem zu einem erfreulichen Umsatz des Zoo-Ladens beigetragen.

2017 beschäftigte der Basler "Zolli" 210 Mitarbeitenden in 162 Vollzeitstellen. Diese kümmerten sich um 6346 Tiere von 546 Arten.