Zoo Basel
Tiefere Besucherzahlen für Zolli wegen neuem Zählsystem

Der Zoo Basel hat im vergangenen Jahr rund eine Million Eintritte weniger gezählt als im Vorjahr. Grund dafür ist ein neues Zählsystem: Der Zolli berechnet die Besucher seit 2015 nicht mehr mit einem Umrechnungskoeffizienten, sondern mit einem elektronischen Zugangssystem.

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Die Besucherzahl wurde bis Ende 2014 mit Ausnahme der Einzeleintritte mit einem Umrechnungskoeffizienten ermittelt. Pro Familienbillett wurden vier Besuche gezählt, pro Gönner-, Familien- und Grosselternabo 80 Besuche und für alle anderen Abonnemente 20 Besuche pro Jahr. (Archivbild)

Die Besucherzahl wurde bis Ende 2014 mit Ausnahme der Einzeleintritte mit einem Umrechnungskoeffizienten ermittelt. Pro Familienbillett wurden vier Besuche gezählt, pro Gönner-, Familien- und Grosselternabo 80 Besuche und für alle anderen Abonnemente 20 Besuche pro Jahr. (Archivbild)

Kenneth Nars

Im letzten Jahr wurden 1'034'359 effektive Besuche erfasst, während der Zoo 2014 mit dem früheren System 2'012'511 Besucherinnen und Besucher berechnet hatte. Es sei keine Überraschung, dass der über Jahre hinweg angewandte Umrechnungskoeffizient des Verbandes der Zoologischen Gärten deutlich zu hoch war, sagte der stellvertretende Zoodirektor Marc Riggenbach am Mittwoch vor den Medien.

Die Besucherzahl wurde bis Ende 2014 mit Ausnahme der Einzeleintritte mit einem Umrechnungskoeffizienten ermittelt. Pro Familienbillett wurden vier Besuche gezählt, pro Gönner-, Familien- und Grosselternabo 80 Besuche und für alle anderen Abonnemente 20 Besuche pro Jahr.

Die neue Zählmethode erlaube es dem Zoo nun, die Infrastruktur an die effektive Besucherzahl anzupassen, sagte Riggenbach. Der Zoo Basel hatte im vergangenen Jahr 29'097 Jahresabos verkauft. Dies sind 116 weniger als im Vorjahr. Rekordtag war der Pfingstsonntag mit 7579 Eintritten.

Der Zoo Zürich hatte sein Zählsystem bereits 2013 umgestellt. Dabei gingen die ausgewiesenen Besucherzahlen gegenüber dem Vorjahr von 1,83 Millionen Besuchenden auf rund 1,08 Millionen zurück.

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