Der Zoo Basel engagiert sich für einheimische Säugetiere und hilft als Kompetenzzentrum bei der Aktualisierung des Schweizer Säugetieratlasses mit. Ziel sei es, die Bevölkerung zu begeistern und mit einzubeziehen, indem interessierte Personen ihre Tier-Beobachtungen auf der Website www.wildenachbarn.ch eingeben können. Totfunde, die nicht selber bestimmt werden können, nehme der Zoo Basel entgegen.

Mit den Fund-Daten soll der Schweizer Säugetier-Atlas aus dem Jahr 1995 aktualisiert werden. Egal, ob Gartenschläfer, Fischotter oder Spitzmaus, alle Beobachtungen seien wichtig. Wenn die Katze eine Maus gefangen habe oder ein totes Tier gefunden werde, das sich nicht bestimmen liesse, soll es in ein Plastiksäckchen eingepackt und zum Zoo Basel gebracht werden. Zur besseren Konservierung empfehlen die Verantwortlichen, das tote Tier einzufrieren. Wichtig sei dabei, den genauen Fundort zu notieren.

Seit der Herausgabe des letzten Atlasses 1995 hat sich die Verbreitung vieler Arten markant geändert. Bei der genetischen Artbestimmung ist zudem ein Quantensprung passiert, welcher sich in neuen Arten und einer zuverlässigen Unterscheidung schwierig bestimmbarer Arten ausgewirkt hat. (huf)

Säugetier-Beobachtungen können Sie auf www.wildenachbarn.ch eintragen.