Unbekannte haben in der Nacht auf Dienstag an der Lörracherstasse in Riehen erneut Jungbäume beschädigt. Bereits vergangenen Dezember kam es zu einem ähnlichen Fall.

Wie Simon Leuenberger, stellvertretender Leiter Grünflächenunterhalt bei der Stadtgärtnerei Basel-Stadt, bestätigt, wurden alle 18 Bäume auf einer Höhe zwischen 70 cm und einem Meter angesägt. «Das ist das Todesurteil für die Jungbäume», so Leuenberger. Zwei der Ginkgos habe man bereits abgeknickt vorgefunden, die restlichen seien kurz vor dem Abbrechen gewesen. Aus Sicherheitsgründen musste die Stadtgärtnerei deshalb die oberen Teile der Bäume entfernen. «Das ergibt nun dieses traurige Bild», so Leuenberger.

Schon im Dezember vergangenen Jahres haben Vandalen 14 neu gepflanzte Bäume an der Lörracherstrasse so abgesägt oder derart tief eingeschnitten, dass sie ersetzt werden mussten. Der Sachschaden belief sich damals auf rund 60’000 Franken.

Auch der jüngste Vorfall könnte ähnlich teuer werden. «Bei den beschädigten Ginkgos handelt es sich um eine besondere Baumart, die eine spezielle Anpflanzung bedarf», so Leuenberger. Eine genaue Schadenssumme könne er jedoch noch nicht nennen.

Erst im Frühling hatte die Basler Stadtgärtnerei die Ginkgos frisch gepflanzt. Ob die Bäume nun ein weiteres Mal ersetzt werden, dazu kann Simon Leuenberger noch keine Angaben machen. «Nach den Ferien werden wir uns mit dem Tiefbauamt und der Gemeinde Riehen zusammensetzen und das weitere Vorgehen besprechen.» Bis dahin werden die «geköpften» Bäume so stehen bleiben.