Unglück
Tödliches Schiffsunglück: Besatzung hat versagt

Ungefähr ein Jahr nach der Kollision eines Basler Hotelschiffs mit einer Brücke in Erlangen, liegt nun der Untersuchungsbericht vor.

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In der Führerkabine der «Viking Freya» starben zwei Personen.

In der Führerkabine der «Viking Freya» starben zwei Personen.

KEYSTONE

Ziemlich genau ein Jahr ist verstrichen, seit ein Basler Hotelschiff in der deutschen Stadt Erlangen mit einer Brücke kollidierte. Die Führungscrew hatte vergessen, das Führerhaus einzuziehen, die «Viking Freya» war zu hoch und rammte die Brücke frontal. Zwei Crewmitglieder starben in der Nacht auf den 11. September, die rund 180, zumeist aus Nordamerika stammenden Fahrgäste konnten gerettet werden.

Nun liegt der Untersuchungsbericht vor. Es sei menschliches Versagen gewesen, berichten mehrere deutsche Medien unter Berufung auf eine Mitteilung der Polizei. Das Schiff habe keinen technischen Defekt aufgewiesen.

Tage nach dem Unglück wurde darüber spekuliert, ob die Technik an Bord ordnungsgemäss funktioniert hätte. Das verunglückte Schiff gehört zur Flotte der Viking River Cruises, einem Unternehmen mit Hauptsitz in Basel. Beim Unglück standen 200 Rettungskräfte im Einsatz. (red)