In einer Transportbox eingeschlossen wurden zwei Katzen im Basler Quartier Kleinhüningen ausgesetzt. Die Transportbox lag zwischen Sperrgut und Abfall. Ein Passant entdeckte die zwei Tiere per Zufall und befreite sie aus ihrer misslichen Lage.

Über Umwege landete der Retter schliesslich beim Basler Tierschutzbund in Muttenz, der versprach die beiden Katzen zu übernehmen, wie dieser in einer Mitteilung am Montag schreibt. Auf dem Weg haute jedoch die eine der verängstigten Katzen ab.

Bei der zweiten Katze war schnell klar, dass sie medizinische Hilfe brauchte. Die Untersuchung beim Tierarzt enthüllte, dass die Katze trächtig ist und mehrere noch lebende Kleine im Bauch trägt.

Das Katzenheim in Muttenz nimmt die trächtige Katze auf – und taufte sie sogleich auf den Namen Farah. Geschäftsführerin Mahena Haizmann erzählt: «Sie soll hier erst mal in Sicherheit ihre Jungen zur Welt bringen. Wir sind immer wieder über die Unmenschlichkeit erschüttert – sich auf diese Art und Weise seiner Tiere zu entledigen ist besonders perfide. Ausserdem ist es eine Straftat.»

Die Kosten für die medizinische Versorgung und Pflege der ausgesetzten Katzen stellen den gemeinnützigen Verein vor finanzielle Herausforderungen, wie es weiter in der Mitteilung heisst. In solchen Situationen gibt es keine Verantwortlichen, die die Rechnungen übernehmen. Der Tierschutzbund werde den Fall verfolgen.