«Wir waren vor zwei Wochen schon in London. Die Party ist noch nicht vorbei», sagte Bernhard Heusler in einer ersten Reaktion. Chelsea hat sich gegen Rubin Kasan für die Halbfinals qualifiziert.

Chelsea wird für Basel kein Spaziergang werden, es ist das schwerstmögliche Los. Der FCB tritt zunächst zuhause im St.-Jakobs-Park an, eine Woche später gehts an die Stamford Bridge in London.

Der Klub aus dem Westen Londons gehört zu den finanzkräftigsten Mannschaften der Welt und spielt seit Jahren im europäischen Clubfussball ganz vorne mit. Superstars wie Mata, Hazard, Torres und Cech spielen für ihn. Im letzten Jahr gewannen die «Blues» zum ersten Mal in ihrer Geschichte die Champions League. Geldgeber ist der russische Milliardär Roman Abramowitsch.

Vorbild FC St. Gallen

Diese Saison läuft es ihnen nicht so recht, die Londoner haben auch schon den Trainer gewechselt. Jetzt trainiert Rafael Benitez die «Blues». Er löste Roberto di Matteo ab. Benitez wird Chelsea Ende Saison aber verlassen.

Der FC Basel trifft damit innerhalb eines Jahres zum dritten mal auf eine englische Mannschaft. Vor einem Jahr warf der FCB Manchester United aus der Champions League, dieses Jahr musste Tottenham in der Europa League dran glauben. Als nächstes nun Chelsea?

Wie man Chelsea austricksen kann, hat schon einmal eine Schweizer Club vorgemacht. Der FC St. Gallen bugsierte die Londoner in der Saison 2000/01 in der 1. Runde aus der Europa League. Die Ostschweizer gewannen damals das Rückspiel im Zürcher Hardturm sensationell mit 2:0, nachdem sie das Auswärtsspiel in London mit 0:1 verloren hatten. (rsn)