Cheval Blanc

«Trois Rois»-Koch Peter Knogl holt sich den dritten Michelin-Stern

Peter Knogl im Saal des «Cheval Blanc»: Nun darf er sich zur Drei-Sterne-Elite des Guide Michelin zählen. (Archiv)

Peter Knogl im Saal des «Cheval Blanc»: Nun darf er sich zur Drei-Sterne-Elite des Guide Michelin zählen. (Archiv)

Der Chefkoch im Restaurant «Cheval Blanc» des Basler Spitzenhotels «Trois Rois» hat vom Gastroführer Guide Michelin drei Sterne erhalten. Eine grosse Ehre; schweizweit wurden nur noch zwei weitere Restaurants mit drei Michelin-Sternen ausgezeichnet.

Die Schweiz hat eine dritte Dreistern-Adresse bekommen vom Gastroführer Guide Michelin: Chefkoch Peter Knogl vom Restaurant «Cheval Blanc» im Basler Spitzenhotel «Les Trois Rois» ist in der Ausgabe 2016 in den exklusiven Club befördert worden, wie der Verlag gestern mitteilte.

Knogls Küche sei «geprägt von einer klassischen Basis mit raffinierten Ideen, die voller Aroma, Kraft und Ausdruck sind und das Essen zu einem einzigartigen Erlebnis machen», lobt die Schweizer Ausgabe des Gastroführers. Knogl, der seit 2007 «Cheval Blanc»-Chef ist, habe sich stetig weiterentwickelt. In der Szene gilt Knogl als «Saucenkönig».

Das führt der geehrte auf seine Lehre bei Heinz Winkler zurück, einem ebenfalls mit drei Michelin-Sternen ausgezeichneten Koch, der sich bereits auf Saucen spezialisiert hatte. «Ich finde, bei Saucen erkennt man die Qualität des Küchenchefs. Es gibt immer weniger Köche, die gute Saucen kochen können», sagte Knogl vor einem Jahr in einem Interview mit der bz. Dort ginge es um Geduld und Erfahrung.

Knogl ist nicht der einzige Starkoch in der Schweiz, der sich mit den drei Sternen schmücken darf. Denn die beiden bisherigen Schweizer Dreisterneküchen hielten ihre Höchstbewertung: Schloss «Schauenstein» in Fürstenau von Andreas Caminada und das «Hôtel de Ville» in Crissier von Benoît Violier. Dieses Triple-Trio reiht sich ein in die weltweit nur rund hundert Spitzenrestaurants mit ebenfalls drei Michelin-Sternen.

Schweiz bleibt Spitze

Auch alle 18 Zweistern-Restaurants hielten per 2016 ihre Note. Darunter befindet sich auch das Restaurant Stucki auf dem Bruderholz, wo Chefköchin Tanja Grandits den Löffel schwingt. Insgesamt haben die anonym auftretenden Testesser des Guides 116 Schweizer Adressen mit einem bis drei Sternen ausgezeichnet - eine weniger als im Vorjahr. Pro Kopf gerechnet bleibt die Schweiz damit dennoch europaweit an der Spitze. (sda/dre)

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