Erstmals seit dreizehn Jahren hat das soziologische Seminar der Universität Basel das Studentenleben in Basel wissenschaftlich untersucht. Die Ergebnisse liegen der „Schweiz am Sonntag“ vor. Und sie bieten einige Überraschungen. Siebzig Prozent der Studenten gehen einer geregelten Arbeit nach – mehr als je zuvor.

Dies, obwohl im neuen Bologna-System die Anwesenheitspflicht bei den Vorlesungen gilt und oft behauptet wird, die Studenten könnten nebenher nicht arbeiten.

Am meisten geben die Studenten fürs Wohnen aus. Hier gibt es einen Trend hin zur Unabhängigkeit: Drei Viertel aller Studenten wohnen nicht mehr bei den Eltern.