Die Universität Basel bleibt optimistisch, dass sie sich bei einer weiteren Runde doch als Europäische Universität bewerben kann. Bei der ersten Bewerbungsrunde waren 17 Projekte berücksichtigt worden. Darunter auch vier oberrheinische Universitäten, die sich mit weiteren Unis aus der EU zusammengeschlossen hatten – aber eben nicht die Uni Basel.

Grund ist, dass die Schweiz nicht am Programm Erasmus+ teilnimmt. Uni-Mediensprecher Matthias Geering gab sich gegenüber der bz überzeugt, dass die Uni Basel als Teil der juristischen Struktur EVTZ, der sie am Oberrhein angehört, antragsberechtigt sein werde.

Auswirkungen auf das Fliessen von Forschungsgeldern sieht die Uni Basel nicht. Ein Ausschluss aus Erasmus+ habe auf die Teilnahme am Forschungsrahmenprogramm Horizon 2020 keinen Einfluss gehabt. «Das wird auch in Bezug auf Horizon Europe nicht der Fall sein.» (psc)