Coronavirus

Trotz Pandemie: Erfreuliche Lehrstellensituation im Kanton Basel-Stadt

Lehrlinge an den Schweizermeisterschaften der Isolierspengler 2018. (Archivbild)

Lehrlinge an den Schweizermeisterschaften der Isolierspengler 2018. (Archivbild)

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie haben sich im Kanton Basel-Stadt bis jetzt noch nicht negativ in der Lehrstellenstatistik niedergeschlagen.

Im Vergleich zum Vorjahr konnten bis Ende April sogar mehr Lehrverträge für das kommende Lehrjahr abgeschlossen werden. Dieses beginnt im Sommer. Eine Lehrstelle zu finden sollte auch weiterhin kein Problem sein, trotzdem sei das Unterstützungssystem des Kantons nun gefordert, wie der Kanton am Freitagmorgen in einer Medienmitteilung kommuniziert.

Der Stichtag, der 30. April 2020, zeigte in Basel-Stadt 1128 unterschriebene Lehrverträge für das kommende Lehrjahr, also 44 mehr als im Vorjahr. Eine Entwicklung, die zeigt, dass der Lehrstellenmarkt trotz der momentanen Ausnahmesituation funktioniert. Als erfreulich bezeichnet der Kanton ausserdem die Tatsache, dass bisher keine Lehrvertragsauflösungen aufgrund von Betriebsschliessungen oder wirtschaftlich ungünstiger Prognosen vorgenommen wurden.

Auf der Suche nach jungen Talenten

Da es nach wie vor offene Lehrstellen in praktisch allen Branchen gibt, haben sich die Ausbildungsbetriebe auf die Situation eingestellt und bieten diverse Schnuppermöglichkeiten an. Die vom Kanton ergriffen Massnahmen zur finanziellen Unterstützung der Lehrbetriebe und zum Erhalt der Lehrverhältnisse zeigen hier positive Wirkung. Die Betriebe setzen sich aktiv dafür ein, junge Talente zu finden und in den entsprechenden Branchen auf sich aufmerksam zu machen.

In der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass sich negative Entwicklungen im Arbeitsmarkt und in der Wirtschaft früher oder später auch auf den Lehrstellenmarkt auswirken. Der Kanton bereitet sich deshalb auf alle Szenarien vor. Das Erziehungsdepartement und seine Partnerorganisationen verfügen über ein ausgebautes und bewährtes Unterstützungssystem, das in diesen speziellen Zeiten für gute Lösungen zum Tragen kommt, wie der Kanton betont.

Die kantonalen Beratungsangebote sind auch in diesen aussergewöhnlichen Zeiten für Jugendliche da, die Fragen zu den persönlichen Anschlussmöglichkeiten nach der obligatorischen Schule oder nach einem Brückenangebot haben.

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