Universität
Trotz Protesten – Studiengebühren an der Uni Basel werden erhöht

Der Universitätsrat der Uni Basel hat beschlossen, die Studiengebühren zu erhöhen. Ein Bachelorstudiengang kostet neu 850 Franken pro Semester. Die Studierenden wehrten sich mit einer Protestaktion gegen die Erhöhung.

Roman Michel
Merken
Drucken
Teilen
Studierende der Uni Basel müssen ab dem Herbstsemester 2014 tiefer in die Tasche greifen.

Studierende der Uni Basel müssen ab dem Herbstsemester 2014 tiefer in die Tasche greifen.

Keystone

Der Universitätsrat hat in seiner gestrigen Sitzung beschlossen, die Studiengebühren für Immatrikulierte in Bachelor- und Masterstudiengängen ab Herbstsemester 2014 um 150 Franken zu erhöhen und auf neu 850 Franken pro Semester festzulegen.

Die Gebühren für immatrikulierte Doktorierende werden um 200 Franken erhöht und betragen neu 350 Franken pro Semester.

Für Hörerinnen und Hörer wird die Gebühr pro belegte Wochenstunde um 10 Franken erhöht und neu auf 60 Franken festgesetzt.

Laut einer Medienmitteilung erfülle die Uni Basel so die Forderung der Trägerkantonen im Zusammenhang mit der Erhöhung der Globalbeiträge. Diese besagt, dass die Selbstbeteiligung der Universität an der Realisierung der Strategie 2014 mittels Erhöhung der Studiengebühren zusätzlich vier Millionen Franken pro Jahr betragen müsse.

Proteste der Studierenden

Studierende wehrten sich lautstark gegen ein Erhöhung der Gebühren. Am Donnerstag führte das Komitee «Nein zur Erhöhung der Studiengebühren» eine Protestaktion im Kollegiengebäude der Uni durch.

«Die, die es betrifft, haben in dieser Diskussion keine Stimme», beklagte sich Daniel Flückiger vom Komitee. «Das geht nicht.» Mit Plakaten mit der Aufschrift «Auch wir haben eine Meinung» versuchten die Studierenden den Universitätsrat umzustimmen.

Der Protest verhallte ungehört. zvg

Der Protest verhallte ungehört. zvg